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Zum Ende der Seite springen Doping im Amateurbereich
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07.07.2006 21:19

matze_ranger
Zwischensprintanzieher

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Dabei seit: 29.06.2006
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geschockt Doping im Amateurbereich

Hallo Leute,

angestoßen von der jetzigen Dopingaffäre wollt ich das Thema „Doping im Amateurbereich“ anstoßen.
Dies ist noch ein viel zu undiskutiertes Thema. Wenn ihr denkt, dass das Thema Doping im Amateurbereich noch keines ist, dann habt ihr euch gewaltig geschnitten. Zwar wird auch sehr viel für einen dopingfreien Amateurbereich getan, doch dies schreckt wohl doch nicht Fahrer ab dem Traum vom Profirennfahrer auf anderen Wegen ein stückt näher zu kommen.

Hier nur einmal ein paar Beispiele:

- beim Giro d’Italia U26 2006 : es wurden 2 ital. Fahrer wegen zu hohem Hämatokrit vor der Rundfahrt ausgeschlossen
- bei der Straßen WM in Madrid U23 2005: 2 slov. Fahrer werden mit einer Schutzsperre wegen zu hohen Hämatokrit belegt
- Henniger Turm 2002 U23 Rennen: die beiden erstplazierten (Österreicher) werden im nachhinein positiv getestet

Man redet ja auch viel untereinander im Fahrerpeloton. Und da werden wohl die Italiener, Spanier und viele Ostblockfahrer schon mit anderen Augen angesehen.
Nur zum Beispiel hat der aktuelle U23 Weltmeister Grabovskyy schon seinen eigenen Arzt. In den großen spanischen und italienischen Mannschaften fließt schon so viel Geld, dass die Beschaffung schon viel leichter ist als woanders.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass die deutschen Amateurfahrer wohl zu den saubersten gehören. Weil es wohl auch der Mentalität zu verdanken ist, dass das Thema Doping verabscheut wird.

Ich bin auf eure Ansichten, Meinungen... gespannt.

Ciao




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Mathias Belka

Wanna FUN, SPASS und SPIEL?
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07.07.2006 21:47

skoog
Lokomotive

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RE: Doping im Amateurbereich

Genau so ist es.

Die Chaoten aus Italien, Spanien und dem Ostblock fahren im U23-Bereich unserer Deutschen U23-Nationalmannschaft um die Ohren, holen Top-Platzierungen beim Baby-Giro, GP Tell und Tour de l'Avenir und angeln sich mit ihren Top-Ergebnissen dann Profi-Verträge.

Wenn sie dann einen Profi-Vertrag geangelt haben, verschwinden sie zwischendurch in der Versenkung.

Unsere Deutschen U23-Fahrer dagegen kriegen gar nie einen Vertrag, weil sie die Vorleistungen, weil nicht gedopt, garnicht bringen können und sich so für ein Pro Tour Team nicht zwingend anbieten.

Es gibt nun 2 Möglichkeiten:

Entweder die Pro-Tour Talentsucher wissen das bereits und nehmen lieber einen sauberen Deutschen. Oder falls nicht, sind die Deutschen U23-Fahrer gezwungen, ebenfalls zu dopen, um in die Bereiche des bezahlten Profi-Sports zu kommen.

3.Möglichkeit: Ausstieg aus dem Radsport


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von skoog: 07.07.2006 21:56.

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07.07.2006 21:58

Helmut Flieg
Adjutant

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RE: Doping im Amateurbereich

naja ich moechte nur auf das Beispiel eigener Arzt eingehen. Als Junior hatte ich auch einen "eigenen" Arzt, der hat mir die - mir fehlt der genaue name - ich sag mal die aerztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt, dass ich Radfahren kann.
Ich weiss auch nicht inwieweit da auch unwissen eine Rolle spielt. Wenn ich krank war bin ich zum Arzt gegangen und der hat mir dann was verschrieben, an Doping habe ich dabei nicht gedacht und mein Hausarzt wusste auch nicht das ich Rennen fahre.
Wenn ich so zuruecksehe haette ich wahrscheinlich, wenn ich zum falschen Zeitpunkt getestet worden waere auch positiv sein koennen.


@skoog: da fehlt ein Augenzwinkern , Augenzwinkern




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07.07.2006 22:00

Horatio
ganz feiner Kerl, gaaanz feiner Kerl

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RE: Doping im Amateurbereich

eigentlich ein hochinteressantes thema, wäre schön, wenn sich unsere aktiven mal wieder melden würden (bei der gelegenheit können sie auch mal tagebuch schreiben).


aber ist es so einfach, wie ihr sagt? nehmen alle anderen nationen was, nur die westeuropäer verzichten? und was ist mit den erfolgreichen deutschen, belka beim baby-giro, martin in thüringen, sind das einfach ausnahmetalente, die dann im profibereich abgehen wie nochwas?


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07.07.2006 22:02

Horatio
ganz feiner Kerl, gaaanz feiner Kerl

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RE: Doping im Amateurbereich

Zitat:
Entweder die Pro-Tour Talentsucher wissen das bereits und nehmen lieber einen sauberen Deutschen. Oder falls nicht, sind die Deutschen U23-Fahrer gezwungen, ebenfalls zu dopen, um in die Bereiche des bezahlten Profi-Sports zu kommen.



welche deutschen hätten sich denn noch dauerhaft im profi-geschäft durchsetzen können, wenn die anderen nicht gedopt hätten? kaufmann, bengsch, jelitto, magyarosi, veit?


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07.07.2006 22:26

Scotty
Lokomotive

Dabei seit: 13.05.2006

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RE: Doping im Amateurbereich

@Horatio

Schau dir bitte mal das Userprofil von matze_ranger an. Na klickt es. Wenn ich eins und eins zusammenzähle ist das Thema von einem unserer deutschen Nachwuchshoffnungen eröffnet worden. Wenn Angaben des Geburtstages und Beruf stimmen und ich noch die verlinkte Homepage einbeziehe ist es kein anderer als Belka selber, der mit suber Leistungen beim Baby-Giro auftrumpfte. Augen rollen Herkunft stimmt auch und Bild ist POT, aber sieht mir eher nach Fischer aus.

Aber vielleicht kann es matze_ranger ja auch selber aufklären. großes Grinsen


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07.07.2006 22:28

ogkempf
Tippspielweltmeister

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RE: Doping im Amateurbereich

Zitat:
Original von Horatio
kaufmann, (...), veit?


verzweifelt

Und du solltest dir vielelicht mal angucken, wer hinter matze ranger steckt.. großes Grinsen




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Radsport ist Scheiße - und nichts wird besser!
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07.07.2006 23:04

Helmut Flieg
Adjutant

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RE: Doping im Amateurbereich

banal und undifferenziert gesagt gibt es eigentlich nur eine mannschaft die den U23 Bereich dominiert: Rabobank Espoir!
.. und nicht nur dort...
Nun gut der Babygiro, dort starten nationalmannschaften, aber sonst...
Auch dort wo die italienischen nationalmannschaften starten siegt Rb3. Sicher Fahrer wie kolesnikov oder Grabovskyy, naja da kann man manchmal schon auf seltsame Gedanken kommen.

@matze_ranger - welche deutsche Mentalitaet und was hat das mit Doping zu tun?




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07.07.2006 23:30

Horatio
ganz feiner Kerl, gaaanz feiner Kerl

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RE: Doping im Amateurbereich

herrjeh, da bin ich doch haarscharf an der scheisse vorbei getreten. natürlich nicht bemerkt, dass es mr belka himself ist.


aber zum einen freut es mich natürlich, so deutliche worte einer spitzenkraft zu hören und zum anderen: hey matze, ich bin regelmäßig auf deiner page, rennberichte lesen. wollte ich nur mal sagen.


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08.07.2006 10:24

paolo
Kapitän

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Doping im Amateurbereich gibt es 100%. Das die Profiteams das teilweise wissen,vermuten kann man daran sehen, das es einige U23 Strassenweltmeister nur zu Verträgen in kleinen Teams gebracht haben und vorallem die Ostblockfahrer aus Italien regelmäßig bei den Profis in der Versenkung verschwinden.
Allerdings sollte man auch nicht vergessen, dass das Training dort aber auch teilweise viel extremer ist als von vielen in Deutschland, da wird nicht so sehr an einen langsamen Aufbau gedacht.
Ich bin mal eine Niedersachsen-RDF über 10 Tage gefahren, wo neben einem M.v.Hesswijck auch 17jährige Russen am Start standen die jeden Morgen vorm Frühstück noch ne Stunde Rolle gefahren sind.

Meine Meinung ist, wer Doping benötigt um es zu den Profis zu schaffen, der soll es lieber bleiben lassen. Man darf aber nicht vergessen, dass es auch schon deutsche U23 Fahrer gab die positiv waren (z.Bsp. Marco Appler,Tobias Krug, Dennis Sandig), also nicht alles eitel Sonnenschein in Deutschland.


PS: Im Tourforum gibt es auch so eine Diskussion unter dem Titel "Doping im Amateurradsport - Dirk Müller &Co". Wurde schon vor der DM eröffnet.




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"Wer Siegen will muß leiden,nur wer leiden kann, kann auch siegen."
Eddy Merckx

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von paolo: 08.07.2006 10:29.

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10.07.2006 23:03

chreezer
race clean

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RE: Doping im Amateurbereich

Zitat:
Original von matze_ranger
- Henniger Turm 2002 U23 Rennen: die beiden erstplazierten (Österreicher) werden im nachhinein positiv getestet



1 Bernhard Kohl (Aut) Österreich 4.24.44
2 Stefan Rucker (Aut) Österreich

3 Steffen Lockan (Ger) ISPO Lotusa 3.00
4 Christian Knees (Ger) Vermarc Spo 3.02
5 Thomas Ziegler (Ger) TEAG Team K 3.10

klar, so rein vom gefühl her....aber kohl wurde doch nie wirklich positiv getestet bei den u23, oder blinzelnd




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I’m leaning on this broken fence between Past and Present tense
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11.07.2006 08:29

Alfred
Capitaine de la Route

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Nein nur der Herr Rucker und das bei Linz-Passau-Budweis ein paar Wochen später, soweit ich mich erinnere! Hat eine kurze Sperre bekommen, er hat so unschuldig wie er ist, ein Medikament zu sich genommen, weil er einen Schnupfen hatte. Zadrobilek, der damalige Präsident hatte ihn schön verteidigt. laut lachen Was er so praktiziert hat... ich musste damals laut lachen, der arme unschuldige Bua, der sich bei den ganzen verbotenen Substanzen "nicht" auskennt... und er fährt ja jetzt, bei welchen Team noch? fiesgrins Gerüchte...

Noch ein "Gerücht", ich habs schon in dem Umfrage Thread (Wieviel saubere Fahrer gibt es) geschrieben. In Österreich bekommt wohl jeder Fahrer beim Einstieg in den U23 Bereich gesagt, entweder er ist bereit zu dopen, oder er soll sich lieber auf seinen beruflichen Werdegang konzentrieren. Weil, dass er sich früher oder später dafür entscheiden muss, der Zeitpunkt hängt noch vom Talent ab, das wird ihnen klipp und klar erzählt...

Noch dazu, steht ja schon viel auf C4F:

http://www.cycling4fans.com/index.php?id=1280

http://www.cycling4fans.com/index.php?id=304




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Man kann nie genug Lob bekommen. (Bruno Kreisky)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Alfred: 11.07.2006 08:30.

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11.07.2006 09:31

ploner
Capitaine de la Route

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Herkunft: Schondorf, Bayern
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RE: Doping im Amateurbereich

Zitat:
Original von matze_ranger
Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass die deutschen Amateurfahrer wohl zu den saubersten gehören. Weil es wohl auch der Mentalität zu verdanken ist, dass das Thema Doping verabscheut wird.

Das erinnert mich doch fatal an die Aussagen, die ich bis vor kurzem immer wieder zu Ulle gelesen habe: Dass er gegen das Dopingmonster Lance nichts ausrichten kann, weil er halt ein guter, sauberer Junge ist.

Ich weiß nicht, ob die deutschen Amateurfahrer die saubersten sind (es gibt ja vielleicht irgendwo eine Statistik der ertappten Fahrer, geordnet nach Nationen); Wenn es tatsächlich so ist, weiß ich nicht ob sich das mit einer speziellen deutschen Mentalität erklären lässt. Ich denke, dass das jeweilige Umfeld, die leichte Verfügbarkeit von Dopingmitteln, mangelnde Kontrollen und der wirtschaftliche Druck eine größere Rolle spielen.

P. S. Dass Du Kohl einen positiven Dopingtest nach dem Henninger '02 unterstellst (von dem ich nichts weiß, habe ich da was verpasst?), finde ich - gelinde gesagt - nicht die feine Art.


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11.07.2006 09:59

paolo
Kapitän

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Wieso wurde eigentlich der deutsche Top-U23 Fahrer und WM Mitfavorit ein paar Tage vor der WM in Plouay nach Hause geschickt und die ganze Aktion von allen Seiten tot geschwiegen?




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"Wer Siegen will muß leiden,nur wer leiden kann, kann auch siegen."
Eddy Merckx
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11.07.2006 10:04

Scotty
Lokomotive

Dabei seit: 13.05.2006

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Wann und wer? Steh grad auf´n Schlauch *herumrätsel*


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11.07.2006 11:06

maki
_

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Dabei seit: 29.12.2001

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zur Situation ein Artikel von heute

Die stillen Doper



vor kurzem erhielt ich eine etwas resigniert wirkende Mail eines engagierten und intensiv fahrenden Hobbyfahrers mit folgendem Satz:

die Hoffnung auf einen sauberen Radsport starb an dem Tag als ich bei einem A-klasse rennen einen Fahrer (den späteren Sieger) mit Infusion am Arm vor dem rennen in seinem Auto sitzen sah.


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11.07.2006 11:25

chreezer
race clean

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Dabei seit: 23.03.2003
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Zitat:
Original von Scotty
Wann und wer? Steh grad auf´n Schlauch *herumrätsel*


der ferrari-patientAugen rollen in den meldungen (rsn) hieß es damals "gesundheitlich angeschlagen"




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11.07.2006 11:59

panni
Tour-Sieger

Dabei seit: 29.04.2002
Herkunft: Halle
Fan von: Jan Ullrich, Andreas Klöden, Tony Martin, Fabian Wegmann und Marcus Burghardt

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RE: Doping im Amateurbereich

Zitat:
Original von Horatio
eigentlich ein hochinteressantes thema, wäre schön, wenn sich unsere aktiven mal wieder melden würden (bei der gelegenheit können sie auch mal tagebuch schreiben).


aber ist es so einfach, wie ihr sagt? nehmen alle anderen nationen was, nur die westeuropäer verzichten? und was ist mit den erfolgreichen deutschen, belka beim baby-giro, martin in thüringen, sind das einfach ausnahmetalente, die dann im profibereich abgehen wie nochwas?


Also wenn ich Aktiver wäre und täglich über den Doping-Generalverdacht lesen würde, wäre es mir entweder sch......egal weil ich selber ständig unerlaubte Mittel zu mir nehme oder mich würde das total ank.......... weil ich weiß dass es eben nicht so ist wie inzwischen eigentlich fast jeder zu wissen glaubt. Ich erinnere mich auch noch ziemlich gut an einen Beitrag von ISPO-Hoffi und ich kann ihn und seinen Rückzug auch voll verstehen.

An dieser Stelle möchte ich nochmals meine bescheidene Meinung zum vermuteten flächendeckenden Doping äußern: Nach wie vor glaube ich daran, dass nicht jeder Radrennfahrer unerlaubte Hilfsmittel benutzt. Allerdings weiß ich echt nicht wie ich euch, die ihr als Nachwuchsfahrer oder Profis unterwegs seid, Mut im Umgang mit dieser Situation machen soll. Ich kann euch ja nicht raten euren Sport aufzugeben, nur damit man in euch allen nicht die potenziellen Betrüger sieht.

Aber vielleicht solltet ihr es ja einfach wie S. Lang machen. Geht wie vielfach gefordert in die Offensive, prangert Doping an und nennt vor allem Verdächtige. Dann seid ihr vermutlich fein raus. Von diesem Moment an wird man euch glauben und seid ihr reingewaschen, unverdächtig oder was auch immer. Die, die nie jemand öffentlich verdächtigen sind am verdächtigsten. Das ist doch logisch, oder? Augenzwinkern




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Zitat JML: "Sicher bewundere ich den Perfektionisten Armstrong, doch ich bewundere auch die athletische und ästhetische Perfektion von Ullrich, der in dieser Hinsicht sogar Indurain noch übertrifft. Jan ist der Prototyp des modernen Rennfahrers."
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11.07.2006 12:13

Harry Potter
Wasserträger

Dabei seit: 13.02.2005
Herkunft: Germany Eastside
Fan von: Fanpost

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RE: Doping im Amateurbereich

Zitat:
Original von chreezer
Zitat:
Original von matze_ranger
- Henniger Turm 2002 U23 Rennen: die beiden erstplazierten (Österreicher) werden im nachhinein positiv getestet



1 Bernhard Kohl (Aut) Österreich 4.24.44
2 Stefan Rucker (Aut) Österreich

3 Steffen Lockan (Ger) ISPO Lotusa 3.00
4 Christian Knees (Ger) Vermarc Spo 3.02
5 Thomas Ziegler (Ger) TEAG Team K 3.10

klar, so rein vom gefühl her....aber kohl wurde doch nie wirklich positiv getestet bei den u23, oder blinzelnd


ja kann mich auch dran erinnern. Besonders daran, das Steffen Lockan, ein riesen Talent, nicht den durchbruch in ein Profiteam gelang weil ihm der große Sieg gefehlt hatte. Er war immer vorn dabei. unter anderem 3. und 4. der u23 DM. Mit dem Sieg am henninger Turm wäre wohl alles richtig gelaufen.




__________________
und weg....
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11.07.2006 14:40

teufelsberg
Legende der Landstrasse

Dabei seit: 25.07.2003
Herkunft: det ratste nie

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Zitat:
Original von maki
vor kurzem erhielt ich eine etwas resigniert wirkende Mail eines engagierten und intensiv fahrenden Hobbyfahrers mit folgendem Satz:

die Hoffnung auf einen sauberen Radsport starb an dem Tag als ich bei einem A-klasse rennen einen Fahrer (den späteren Sieger) mit Infusion am Arm vor dem rennen in seinem Auto sitzen sah.


dann bitte raus damit, liebe fahrer.

an die netsprechenden stellen, und wenn diese abwiegeln oder nicht reagieren an die öffentlichkeit. gerade heute werden sich doch journalisten dafür interessieren.

vielleicht müssen auch offizielle dadurch "aufgeweckt" werden.


wann, wenn nicht jetzt?

und wer, wenn nicht ihr?


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