Eine wirkliche tappone ist Lienz -> Zoncolan für mich nicht.
So sah das mal aus. Das kann je nach Gesamtstand dann auch ein totes Rennen sein.
Die Lienz-Etappe offenbar auf Wunsch des Zielortes mit
Bannberg und Stronach im Finale. Scheinbar arbeitet man an der überladensten dritten Woche aller Zeiten. Aber auch das kann dann ein totes Rennen sein.
Die Dopplung des Mortirolo klingt nach einer Schneeversicherung. Wenn der Gavia gestrichen werden muss, wird man stolz eine immer noch sehr schwere Etappe präsentieren können. Die klassischere Folge wäre Gavia, Mortirolo, Aprica, Santa Cristina, Aprica.
Und die westlichen Alpen orientieren sich immer mehr zur ASO. Da gibt es offenbar für 2028 eine Bewerbung für Finestre + Sestriere.
Vieles an der Streckenkrise scheint mir einfach die wirtschaftliche Realität zu sein. Die Orte, die für Etappen bezahlen, diktieren dann scheinbar auch diese Schleifen. Das würde ich an deren Stelle auch tun. Aber es zeigt, dass eine Abhängigkeit entstanden ist. Und die zeigt sich in der Strecke.
Ich bin mir recht sicher, dass man eine schöne Rundfahrt mit Start in Triest und Ziel in Rom bauen kann, ohne viele Transfers, auch ohne den Schlusstransfer in den Süden und dennoch mit einigen anspruchsvollen Etappen. Die liegen dann in der Mitte des Rennens.
Edit: Tatsächlich mal als Frage in den Raum. Kann man den Zoncolan auch vertretbar als Pass fahren und nicht als reine Ankunft?
__________________
"You can easily tell a Northener: he/she feels guilty doing nothing. Even doing nothing for them is programmed, labeled, and has to be learned using some Yoga instructor."
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Ocaña: Heute, 10:41.