Thread der sportlichen Leiter |
28.10.2009 12:34
fassa
Vuelta-Sieger

Dabei seit: 20.02.2008
Herkunft: aus dem Nichts Fan von: Bouygues Telecom, Tro Bro Léon, franzöischem Radsport, italienischen Rädern und Campagnolo, Pierre Bordry
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Thread der sportlichen Leiter
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Nachdem es so viele Jubel-Threads und Fahrer-des-Jahres-Thread und so weiter gibt, und nachdem man sich als DS einer Prüfung unterziehen muss, wollte ich mal einen passenden Thread eröffnen.
Auslöser ist für mich das Diplom der DS: http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_60113.htm
Was ist das für eine Prüfung? Richitg mit einem Test? Schriftlich oder mündlich? Oder gibt es da nur einen Sitzschein?
Und wieviele werden durchfallen?
Wäre interssant, wenn jemand an das Unterrichtsmaterial kommen würde. Ich hätte Interesse!
Und dann hätten wir ja auch noch den einzigen DS, der Einfluß auf den L.A. hat. http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_60106.htm
Und sportliche Leiter die "spontan" ein Team aufbauen. http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_60109.htm
Edit: Zur Diskussion steht ja auch noch die Degradierung von Henn, die ja eigentlich keine ist, laut seiner Meinung. http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_60100.htm
__________________ Für alle die den wilden Osten kennenlernen wollen oder auch schon dort wohnen: 1. Hallzig Historica (www.die-historica.de)
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28.10.2009 13:05
Floeri
hochgehandelte und geflaxte Gottgleichheit

Dabei seit: 16.08.2007
Herkunft: Hannover Göttingen Braunschweig Leipzig Fan von: Endorfin-Bikes; HRC HANNOVER; RSG Göttingen; Pedalritter.de; rennradliste-leipzig
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| RE: Thread der sportlichen Leiter
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Das ist ein Workshop, also keine Prüfung. Das Zertifikat bezeugt auch nur, dass man daran erfolgreich teilgenommen hat. Mit "erfolgreich" ist "dabei sein ist alles" gemeint
__________________ Radfahren ist eine hervorragende Sache für die Jugend. Es hält sie von der Straße fern.
Radrennen heißt, den Teller Deines Gegners leer zu essen, bevor du mit deinem eigenen anfängst.
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28.10.2009 13:12
fassa
Vuelta-Sieger

Dabei seit: 20.02.2008
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| RE: Thread der sportlichen Leiter
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| Zitat: |
Participants who successfully complete the training will receive a certificate awarded by the UCI Academy and the Manchester Business School.
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Quelle
Da steht doch "erfolgreich". Und Zertifikate bekommt man doch auch nicht fürs Rumsitzen. Sonst melde ich micht da auch an.
__________________ Für alle die den wilden Osten kennenlernen wollen oder auch schon dort wohnen: 1. Hallzig Historica (www.die-historica.de)
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28.10.2009 13:13
Bartali
Edelhelfer
Dabei seit: 18.09.2009
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| RE: Thread der sportlichen Leiter
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| Zitat: |
Original von fassa
Was ist das für eine Prüfung? Richitg mit einem Test? Schriftlich oder mündlich? Oder gibt es da nur einen Sitzschein?
Und wieviele werden durchfallen?
Wäre interssant, wenn jemand an das Unterrichtsmaterial kommen würde. Ich hätte Interesse!
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Mit dem Unterrichtsmaterial kann ich nicht dienen, aber immerhin mit einem Programm
http://www.uci.ch/Modules/BUILTIN/getObj...TM3NzE&LangId=1
(Vorsicht, über 2 MB)
"Turning Passion into Perfomance" 
Hört sich bescheuert an!
Wird wohl ne Stange Geld kosten und dient der UCI zur Auslastung von defizitären Einrichtungen.
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28.10.2009 19:12
Bartali
Edelhelfer
Dabei seit: 18.09.2009
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Bei dem Workshop für DS fehlt eindeutig eine Sparte mit praktischer Fahrerausbildung, welche insbesondere beinhalten sollte:
• Mit Vollgas einen Alpenpass runterheizen
• Abdrängen von Fahrern und Fahrzeugen fremder Teams
• Gleichzeitig fahren, fernsehschauen, Mannschaftsfunk bedienen,
Tourfunk hören, Trinkflaschen ausgeben und mit dem Sponsor auf
dem Beifahrersitz quatschen
Bin mal gespannt, ob Bruyneel und Dirk Demol dabei sein werden.
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28.10.2009 22:31
fassa
Vuelta-Sieger

Dabei seit: 20.02.2008
Herkunft: aus dem Nichts Fan von: Bouygues Telecom, Tro Bro Léon, franzöischem Radsport, italienischen Rädern und Campagnolo, Pierre Bordry
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Aber muss man den DS noch was beibringen wollen, die sowieso schon seit gefühlten Jahrzehnten in ihrem Metier sind, weil sie als Radprofi schon fuhren?
Klar kann man was dazu lernen. Aber was will denen die UCI beibringen? Daß sie die Fahrer besser an die Grenzwerte dopen, damit die UCI wieder besser dasteht und den Radsport als sauber präsentieren kann (*Sarkasmus-Modus*)
__________________ Für alle die den wilden Osten kennenlernen wollen oder auch schon dort wohnen: 1. Hallzig Historica (www.die-historica.de)
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29.10.2009 00:11
ThunderBlaze
Tour-Sieger

Dabei seit: 19.04.2005
Herkunft: Dresden Fan von: Philippe Gilbert, Française des Jeux
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Ich denke, das ist in jedem Beruf so, das sich gewisse Standards ändern. Und da ist es doch gut wenn man diejenigen darauf vorbereitet. Ich kann beim besten Willen nichts negatives an so einem Workshop empfinden. Ganz im Gegenteil. Nur weil man Jahrzehnte in einem Beruf ist, ist man später nicht gleich mit dem selben Know-How ausgestattet. Erfahrung ist nun mal eben nicht alles. Die Zeiten ändern sich, damit auch das drumherum. Und den Sarkasmus würde ich mal stecken lassen. Mit Sicherheit will die UCI jemanden nicht was beibringen, es ist ein Workshop und keine Berufsausbildung oder gar ein Studium. Hat sich überall bewährt, wieso nicht auch im Radsport? Man kann sich aber auch haben...
Das sind wohl dann die Hauptpunkte:
• Raise the quality and ability of Director Sportifs;
• Develop technical and management competencies based on
job assessment;
• Allow transfer of values across teams and stakeholders in
cycling;
• Enhance knowledge sharing and transfer throughout teams
• Further professionalise the sport.
• Demonstrate the technical aspects of the Director Sportif
function specifically in relation to:
- anti-doping rules, requirements and practices,
- technical & race regulations,
- materials and products.
• Demonstrate management competence in the following areas:
- budget control,
- operations management,
- leadership,
- talent recruitment.
• Develop peer groups to enhance knowledge transfer and
cooperation;
• Document plans to improve team operations;
• Obtain an Executive Certificate from the Manchester Business
School and the UCI Academy;
• Develop a personal career development plan for ongoing
professional development.
Tag 1:
Introduction
Team Function
Leadership
Tag 2:
Operations Management
Rider Contracts
Technical Skills
- anti-doping rules,
- race regulations, etc.
Tag 3:
Operations Management 2
Finance & Admin
Technical Skills 2
- bike materials,
- products, etc.
Tag 4:
Stakeholder Relations
Media Training
Conclusion
Erinnert am Trainerschein... Wenn man damit die professionellen Strukturen stärken ist es annehmbar. Würde es sogar ausweiten.
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von ThunderBlaze: 29.10.2009 00:18.
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29.10.2009 15:00
Bartali
Edelhelfer
Dabei seit: 18.09.2009
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| Zitat: |
Original von ThunderBlaze
Ich frag mich wieso ihr diesen Workshop so runterputzt. In anderen Sportarten ist das völlig normal und dient einer weiteren Qualifizierung. Gerade für DS die dieses Amt noch nicht lange ausüben ist sowas von Vorteil. Und wenn sowas die UCI anbietet sollte man sowas auch mitnehmen. Kann man immer mal gebrauchen und erleichtert vielleicht dem einen oder anderen die Arbeit als DS. |
Du hast natürlich Recht. Die Kritik ist etwas unfair. Schliesslich kann man nicht sagen, ob ein solcher Workshop nicht auch sein Gutes hat. Bjarne Riis hat glaube ich auch mal gesagt, dass die meisten DS von Betriebswirtschaft keine Ahnung haben, so dass es da durchaus noch Verbesserungspotential gibt. Allerdings wollte ich mein zweites Posting auch ausdrücklich als Satire verstanden wissen.
Was mich aber an der ganzen Sache stört, ist die Ankündigung der UCI, dass ab 2013 jeder ein entsprechendes Diplom benötigt, um als Sportdirektor arbeiten zu können. Das die Sache in eine Pflichtveranstaltung mit hieraus resultierenden Pflichtgebühren mündet, finde ich befremdlich, aber das kann damit zusammenhängen, dass ich grundsätzlich etwas gegen Pflichtbeiträge habe, gleichgültig ob sie nun von der Krankenkasse, IHK, Handwerkerinnung, Berufsgenossenschaft oder der UCI erhoben werden.
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29.10.2009 19:40
ThunderBlaze
Tour-Sieger

Dabei seit: 19.04.2005
Herkunft: Dresden Fan von: Philippe Gilbert, Française des Jeux
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Was ist daran befemdlich? Im Fussball benötige ich auch einen Trainerschein. Es geht nicht darum Leuten Steine in den Weg zu legen sondern die Strukturen professioneller zu schaffen. Wenn alle DS in den UCI Teams so einen Lehrgang besucht haben, dementsprechend qualifiziert sind,l sind alle auf einen ungefähr gleichen Level. Das macht das ganze spannender, gerade kleinere Teams profitieren davon. Ich sehe es als Möglichkeit den professionellen Radsport weiter vorran zu treiben. Drum finde ich es recht ok. Das es gewisse Beiträge gibt die gezahlt werden müssen ist auch norma, schließlich muss sich eine Organisation auch irgendwie finanzieren. Das trifft auch auf Krankenkassen zu.
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29.10.2009 20:05
Bartali
Edelhelfer
Dabei seit: 18.09.2009
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Nach meiner Auffassung macht ein Zertifikat noch keinen guten DS. Im Gegenteil: Durch die Vergabe des Zertifikats wird eine scheinbare Kompetenz des DS vorgegaukelt, die entweder besteht oder auch nicht. Wenn das Produkt „DS-Zertifikat“, welches die UCI anbietet, gut ist, dann brauche ich keine Pflichtveranstaltung daraus zu machen, weil die Sache ein Selbstläufer ist. Eine Pflichtveranstaltung brauche ich nur dann, wenn das Produkt zweifelhaft oder schlecht ist.
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29.10.2009 20:26
ThunderBlaze
Tour-Sieger

Dabei seit: 19.04.2005
Herkunft: Dresden Fan von: Philippe Gilbert, Française des Jeux
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Es ist auch nicht das Ziel daraus einen guten DS zu machen. Das macht die Erfahrung, und es ist auch nicht das Ziel der UCI. Es geht um gewisse Standards die man anhand der Ausschreibung auch selbst herausfinden kann. Hier wird nichts vorgegekaugelt. Ein guter DS wird man nicht von heut auf morgen oder wegen eines Zertifikats sondern durch die Zeit. Das ist doch auch im Berufsleben so. Man könnte auch sagen: Eine Berufsausbildung macht nicht gleich einen guten Maurer. Ob das Haus lange steht ist abhängig von der Erfahrung des Maurers oder des Architekten.
Und es hat doch nichts mit einem Selbstläufer zu tun. Man möchte gewisse Grundkenntnisse zu vermitteln und ein gewisses Niveau schaffen. Das ist doch völlig legitim. Und man muss doch auch nicht solange warten bis ein Produkt schlecht ist. Das ist das Problem in unserer Gesellschaft: Man muss immer erst warten bis was eintrifft. Vorbeugung ist die Mutter der Porzellankiste.
Mein Bruder zb., 10 Jahre älter als ich, muss auch hin und wieder Leergänge und Qualifizierungen machen. Er kann zwar vieles, ist also nicht wirklich nötig, aber es dennoch gut wenn man sowas in der Tasche hat. Selbiges ist auch im IT Bereich.
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von ThunderBlaze: 29.10.2009 20:28.
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29.10.2009 20:36
ThunderBlaze
Tour-Sieger

Dabei seit: 19.04.2005
Herkunft: Dresden Fan von: Philippe Gilbert, Française des Jeux
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Was gibts da zu lachen? Viele kennen sie in der Tat wirklich nicht vollständig. Andere Punkte in den Regelwerken genauso wie die Vergangenheit gezeigt hat. Als DS wäre es für mich Pflicht die Regelwerke zu studieren und diese Kenntnisse mir angeeignet zu haben.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von ThunderBlaze: 29.10.2009 20:37.
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29.10.2009 21:32
Bartali
Edelhelfer
Dabei seit: 18.09.2009
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| Zitat: |
Original von ThunderBlaze
Mein Bruder zb., 10 Jahre älter als ich, muss auch hin und wieder Leergänge und Qualifizierungen machen. |
"Leergänge" trifft es meines Erachtens ziemlich gut.
Im Ernst:
Unsere Auseinandersetzung berührt die Frage, ob es notwendig ist, dass staatliche Stellen oder auch Verbände alles reglementieren, was sie für regelnswert erachten. Diese Frage verneine ich, weil ich finde, dass in unserer Gesellschaft schon ziemlich viel reglementiert ist.
Wenn die UCI einen derartigen Lehrgang zur Pflichtveranstaltung erhebt, dann halte ich dies nur dann für zulässig, wenn damit eine bessere Situation geschaffen wird als ohne. Dieser Beweis kann aber nicht geführt werden, weil mir auch niemand beweisen kann, dass ein Fussballtrainer mit Trainerschein ein besserer oder erfolgreicherer Trainer ist als der blosse Teamchef, der keinen Trainerschein besitzt.
Deshalb sollte eine derartige Pflichtveranstaltung auf die Fälle beschränkt bleiben, in denen die Regelung im allgemeinen öffentlichen Interesse steht, wie z .B. bei der Ausbildung von Ärzten oder Lehrern. Eine solche Situation sehe ich beim DS nicht einmal ansatzweise.
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29.10.2009 22:01
ThunderBlaze
Tour-Sieger

Dabei seit: 19.04.2005
Herkunft: Dresden Fan von: Philippe Gilbert, Française des Jeux
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| Zitat: |
Original von Bartali
"Leergänge" trifft es meines Erachtens ziemlich gut.
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Ooops....
| Zitat: |
| Original von BartaliUnsere Auseinandersetzung berührt die Frage, ob es notwendig ist, dass staatliche Stellen oder auch Verbände alles reglementieren, was sie für regelnswert erachten. Diese Frage verneine ich, weil ich finde, dass in unserer Gesellschaft schon ziemlich viel reglementiert ist. |
Das ist doch relativ. In erster Linie muss schauen das die Strukturen im Radsport gegenüber anderen Sportarten sehr mittelalterlich sind. Und natürlich muss es das Ziel sein das Niveau anzuheben, die Strukturen professioneller zu gestalten. Und wenn so ein Zertifikat dazu beiträgt ist es in Ordnung. Das bedeutet ja noch lange nicht das es für immer so sein muss. Es ist nun mal leider so das bei vielen Funktionären gewisse Dinge, die äußerst wichtig sind, gar nicht bekannt sind. Übertragen auf den Fussball war es auch nicht anders (siehe Aussländerregel usw..). Klar ist es nicht toll wenn man sich immer was vorschreiben muss. Aber da gibt es doch ganz krassere Dinge wie Zensur, Verbote seitens der Regierung. Dagegen sind 4 Tage Lehrgang doch eigentlich sehr human. Wobei man das dch auf 14 Tage ausweiten sollte. Wie ich schon sagte wird es später gerade den kleineren Teams zugute kommen. Man sollte das nicht gleich aus negativer Sicht sehen.
| Zitat: |
| Original von BartaliWenn die UCI einen derartigen Lehrgang zur Pflichtveranstaltung erhebt, dann halte ich dies nur dann für zulässig, wenn damit eine bessere Situation geschaffen wird als ohne. Dieser Beweis kann aber nicht geführt werden, weil mir auch niemand beweisen kann, dass ein Fussballtrainer mit Trainerschein ein besserer oder erfolgreicherer Trainer ist als der blosse Teamchef, der keinen Trainerschein besitzt. |
Beweisen kann man es nur dann wenn man es in der Praxis erprobt hat. Tatsache ist bei Trainerscheinen im Fussball: Ja sie haben eine bessere Qualität geschaffen. Erfolgreicher wirste dadurch mit Sicherheit nicht, das ist nicht das Ziel. Es ist das Ziel das Niveau zu heben. Ich denke schon das es schon was anderes ist wenn man Jahrelang Fussball spielt und dann eine Mannschaft trainieren und verwalten soll. Es macht durchaus Sinn.
| Zitat: |
| Original von BartaliDeshalb sollte eine derartige Pflichtveranstaltung auf die Fälle beschränkt bleiben, in denen die Regelung im allgemeinen öffentlichen Interesse steht, wie z .B. bei der Ausbildung von Ärzten oder Lehrern. Eine solche Situation sehe ich beim DS nicht einmal ansatzweise. |
Hier gehts um den Sport und nicht um das öffentliche Interesse. Die Öffentlichkeit hat gar keinen Einblick in die Tätigkeitsfelder eines DS und soll sich geschlossen halten. Das kann sie gar nicht beurteilen.
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16.11.2009 21:31
fassa
Vuelta-Sieger

Dabei seit: 20.02.2008
Herkunft: aus dem Nichts Fan von: Bouygues Telecom, Tro Bro Léon, franzöischem Radsport, italienischen Rädern und Campagnolo, Pierre Bordry
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17.11.2009 00:45
paolo
Kapitän
Dabei seit: 19.05.2004
Herkunft: Bergland Fan von: Eddy und von schönen Rädern
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Sehr mittelalterlich was die professionellen Strukturen in der PT angeht. Die Fahrer muessen ja immer noch selber zum Fruehstueck laufen, selber ihre aufs Zimmer getragenen Koffer oeffnen, sogar das fuer sie reservierte Flugticket muessen sie am Flughafen noch selber abholen.
Sorry, aber ein PT Fahrer muss ja nichtmal mehr seinen Reifen aufpumpen, nen Trainingsplan bekommt er nach medizinischen Test, Trainergespraechen etc. auch vorgesetzt, wenn er will. Manche bekommen anscheinend noch einen ausgekluegelten Plan zur Einnahme legaler oder illegaler unterstuetzender Mittel. Ausser "treten" gibt es fuer nen PT-Profi nix mehr zu tun. Selbst das "denken" im Rennen nimmt ihm der "Mann im Ohr" ab.
Aber es macht sich ja immer gut von "Professionalismus", " Strukturen", " Leadership" , "Management" und anderen nichtssagenden Ausdruecken rum zu werfen.
Das workshop Programm liest sich jedenfalls wie eines der teuer "erarbeiteten" ,zahllosen und meist nutzlosen "Projects" beliebiger "Consultancys".
Wahrscheinlich haette LA die Tour schon achtmal gewonnen haette JB einen Kurs in "leadership" und "transfers of values across teams" gemacht. Ha, "leadership" und "values", zwei meiner Lieblings-Heissluft-Woerter.
__________________ "Wer Siegen will muß leiden,nur wer leiden kann, kann auch siegen."
Eddy Merckx
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von paolo: 17.11.2009 00:46.
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