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Geschrieben von jonas am 06.04.2009 um 15:19:
RE: Streber
| Zitat: |
Original von Offi
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Original von jonas
Aha, Hushhovd wollte wahrscheinlich noch das ganze Feld abräumen um Haussler Platz 2 zu ermöglichen. Erwischt hat er aber nur Rast. Grrr, wenn ich den erwische. |
Da war überhaupt keine Lücke, wo der durch wollte. |
Als Rast antrat war die Lücke schon noch da, aber dann gabs einen Linksschwung im Feld und schon war sie weg. Lass mich doch einfach jemandem die Schuld geben.
Geschrieben von Bugno am 06.04.2009 um 15:29:
RE: Streber
Wer war der FDJ, der involviert war, aber nicht gestürzt ist: Geslin?
Geschrieben von Offi am 06.04.2009 um 15:32:
RE: Streber
Schweizer...
Geschrieben von teufelsberg am 06.04.2009 um 15:39:
RE: Streber
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Original von gardener
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Original von Windkante
ich möchte ja Hausslers Schlußattacke nicht schmälern ( ich fand sie gut), aber an seiner Stelle wäre ich auch lieber ausgerissen als Hushovd den Sprint anzuziehen..
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Haussler auf cn:
| Zitat: |
| We were riding on the front after the Bosberg for Thor's chances in the sprint [the final of 16 climbs at -11.8km - ed.]. He said he had good legs, but with one kilometre to go he just said, 'attack'. I attacked and with 500 metres to go, my legs were ready to explode. The directeur was yelling in my ear, 'don't look back, don't look back, just pedal! |
Das war also eher Hushovds Schlussattacke - mit Hausslers Beinen ausgeführt.
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liest sich nicht so, als ob er in der Teamhierarchie schon da wäre, wo er hingehört.
Geschrieben von Joe Turner am 06.04.2009 um 16:00:
Streber
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Original von jonas
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Original von Offi
Da war überhaupt keine Lücke, wo der durch wollte. |
Als Rast antrat war die Lücke schon noch da, aber dann gabs einen Linksschwung im Feld und schon war sie weg. Lass mich doch einfach jemandem die Schuld geben.
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Dachte auch erst, dass es Hushovds Schuld ist, aber das war wohl reine "Betriebsgefahr". Als Rast durchzog, war die Lücke wirklich noch da, aber Hushovd musste auch nicht damit rechnen, dass von hinten noch einer kommt, der dermaßen schneller ist als er selbst
Geschrieben von blaireau am 06.04.2009 um 17:27:
RE: Streber
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Original von Joe Turner
... aber das war wohl reine "Betriebsgefahr". |
So was wie eine gerade Linie wurde da aber nicht gefahren. Ein paar tausend Euro Kontobelastung für die Schlängler würde der Fairness sicher nicht schaden. Und die Gefährlichkeit solcher Manöver rechtfertigt allemal, diese üblen Sitten radikal abzustellen.
Geschrieben von Windkante am 06.04.2009 um 22:33:
RE: Streber
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Original von panni
Naja, es ist halt alles Geschmacksache. Bei mir kommen zuerst die Rundfahrer, dann die Klassikerfahrer und zum Schluss die Massensprinter.
Ich denke schon dass die Leistung eines Rundfahrers sich von seinem Team bis an den letzten Anstieg fahren zu lassen mehr individuelle Stärke erfordert als die eines reinen Sprinters. Die Leistung, mehrere Kilometer am Anschlag einen Anstieg hoch zu fahren oder sich beim Zeitfahren ca. 50 Kilometer an der K.....grenze zu bewegen, bewerte ich nun mal deutlich höher als die eines Sprinters. Aber wie oben bereits geschrieben muss das jeder für sich entscheiden. |
fragt sich dann nur, wieso nicht jeder darauf kommt, sich aufs Sprinten zu verlegen, wenn das doch so einfach ist ...
Meiner Meinung nach ist das einfach eine etwas andere Leistung, die sich aus anderen Komponenten zusammensetzt, und ich finde es etwas respektlos, wenn die Leistung der Sprinter hier zum wiederholten Mal herabgewürdigt wird. Lutscher sind Sprinter nicht, da die Nachführarbeit vorher ihre Teamkollegen erledigen, so wie das bei den Bergfahrern und Rundfahrern auch geschieht.
Als Sprinter mußt du neben dem Talent z.B. Mut haben, du mußt ein Balancekünstler sein, du mußt ab 10 km vor dem Ziel ständig deine Position behaupten, du mußt clever sein, du mußt in Sekundenschnelle die Situation überblicken und einschätzen können, du mußt eigene Entscheidungen in einem Bruchteil einer Sekunde treffen können ( da ist nichts mehr mit Funk!) etc. ...
als Rundfahrer/Bergfahrer mußt du noch nicht einmal selbständig denken können - es genügt, wenn dir dein sportlicher Leiter ins Ohr brüllt, wann du attackieren oder mitgehen mußt ...
Geschrieben von Chianni am 06.04.2009 um 23:21:
RE: Streber
*Windkanteinallenpunktenzustimm*
Geschrieben von Bugno am 07.04.2009 um 08:13:
RE: Streber
Bravo Windkante!
Geschrieben von blaireau am 07.04.2009 um 08:31:
RE: Streber
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Original von Windkante
... als Rundfahrer/Bergfahrer mußt du noch nicht einmal selbständig denken können - es genügt, wenn dir dein sportlicher Leiter ins Ohr brüllt, wann du attackieren oder mitgehen mußt ... |
So wie Ulrich am Tourmalet oder am Aspin am Tag zuvor? Immerhin hat er sich so noch den zweiten Platz aufschwatzen lassen.
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| Als Sprinter mußt du neben dem Talent z.B. Mut haben, du mußt ein Balancekünstler sein, du mußt ab 10 km vor dem Ziel ständig deine Position behaupten, du mußt clever sein, du mußt in Sekundenschnelle die Situation überblicken und einschätzen können, du mußt eigene Entscheidungen in einem Bruchteil einer Sekunde treffen können ( da ist nichts mehr mit Funk!) etc. ... |
Das alles entwickelst Du erst, wenn Dir der Herrgott ein paar schnelle Muskelfasern mehr geschenkt hat. Vielleicht gibt es viele Rundfahrtenfahrer, die das alles auch könnten. Macht es Sinn, sich diese Fähigkeiten anzueigenen und zu trainieren, wenn die Grundgeschwindigkeit gerade mal für einen Platz im hinteren Drittel reicht?
Die taktischen Leistungen der Serien-Spintsieger in einem Giro, die regelmässig von einem Spezial-Zug in die beste Position gefahren werden, ehe sie ihr Naturtalent gegen die andern zwei im Feld ausspielen, die finde im übrigen auch nicht soo bestaunenswert.
Geschrieben von Windkante am 07.04.2009 um 12:44:
RE: Streber
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Original von blaireau
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Original von Windkante
... als Rundfahrer/Bergfahrer mußt du noch nicht einmal selbständig denken können - es genügt, wenn dir dein sportlicher Leiter ins Ohr brüllt, wann du attackieren oder mitgehen mußt ... |
So wie Ulrich am Tourmalet oder am Aspin am Tag zuvor? Immerhin hat er sich so noch den zweiten Platz aufschwatzen lassen. |
Ich verstehe deine Argumentation nicht. Ich habe nirgends gesagt, daß man als Rundfahrer nicht auf die Anweisungen des sportlichen Leiters reagieren soll. Es gibt schließlich den Funk, wieso sollte man ihn also nicht ausnützen?
Ich kann aber nach wie vor nicht nachvollziehen, wieso die Leistung eines Rundfahrers, der vom sportlichen Leiter ferngesteuert sein kann ( nicht muß), bewundernswert sein soll, gleichzeitig aber die Leistung eines Sprinters nicht viel wert ist ? Wenn man die Argumentation, die immer gegen die Sprinter geführt wird, weiterspinnen würde, sollten die bewunderungswertesten Fahrer eigentlich Ausreißer oder Wasserträger, die hinten Tempo bolzen müssen, sein. Aber wieso reißt ein Fahrer normalerweise aus? Weil er in keinem Bereich zur absoluten Weltspitze gehört und deshalb gezwungen ist auszureißen, um Erfolg zu haben ...
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Original von blaireau
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| Als Sprinter mußt du neben dem Talent z.B. Mut haben, du mußt ein Balancekünstler sein, du mußt ab 10 km vor dem Ziel ständig deine Position behaupten, du mußt clever sein, du mußt in Sekundenschnelle die Situation überblicken und einschätzen können, du mußt eigene Entscheidungen in einem Bruchteil einer Sekunde treffen können ( da ist nichts mehr mit Funk!) etc. ... |
Das alles entwickelst Du erst, wenn Dir der Herrgott ein paar schnelle Muskelfasern mehr geschenkt hat. Vielleicht gibt es viele Rundfahrtenfahrer, die das alles auch könnten. Macht es Sinn, sich diese Fähigkeiten anzueigenen und zu trainieren, wenn die Grundgeschwindigkeit gerade mal für einen Platz im hinteren Drittel reicht? |
Genau deswegen schrieb ich
neben Talent : Sprinten ist zu 70% angeboren, d.h. Talent,zu 30% durch Training beeinflußbar soweit mir bekannt ist. Es gibt sicher auch Sprinter, die diese Eigenschaften nicht genügend haben oder entwickeln, wenn diese dann nicht absolute Talente in punkto Geschwindigkeit sind bzw. enorm viel Kraft besitzen und einen Zug haben, sind sie weg vom Fenster...
Ich wollte damit nicht sagen, daß es nicht auch Rundfahrer gibt, die diese Fähigkeiten erwerben könnten, nur sie brauchen sie eben nicht für ihre Tätigkeit. Wieso sollte ein Sprinter andererseits nicht auch die Fähigkeit besitzen oder entwickeln, sich 50 km bis an die K..grenze beim Zeitfahren zu bewegen oder die Fähigkeit, sich so zu quälen, daß er mehrere km am Anschlag einen Anstieg hoch fährt? Nur macht zumindest ersteres für ihn eben auch keinen Sinn, da er nicht die geeigneten Muskelfasern mitbekommen hat, zweiteres schon eher, es gibt schließlich auch das Zeitlimit ...
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Original von blaireau
Die taktischen Leistungen der Serien-Spintsieger in einem Giro, die regelmässig von einem Spezial-Zug in die beste Position gefahren werden, ehe sie ihr Naturtalent gegen die andern zwei im Feld ausspielen, die finde im übrigen auch nicht soo bestaunenswert. |
Aber die taktischen Leistungen der Rundfahrer sind bestaunenswert die sich von ihrem Zug bis Mitte des letzten Berges ziehen lassen und dann ihr Naturtalent gegen die die anderen zwei im Feld ausspielen? Ist doch dasselbe in grün: Talent + Training ...
Geschrieben von peso am 07.04.2009 um 13:13:
RE: Streber
50-Kilometer-Zeitfahren (also einstündige Belastungen) finden mit Sicherheit nicht an der "Kotzgrenze" statt. Wer muß sich denn nach Belastungen wirklich nicht selten übergeben? Kilofahrer auf der Bahn und 400-Meter-Läufer etwa, also bei Belastungszeiten zwischen 40 und 60 Sekunden, wo anaerobe Glykolyse für einen signifikanten Teil der Energiebereitstellung verantwortlich ist.
Tatsächlich ist die 5-Sekunden-Maximalleistung als Proxy für neuromuskuläre Fähigkeiten nur schlecht trainierbar, werden Sprinter also tatsächlich "geboren". Aber auch ein Sprinter braucht eine mindestens überdurchschnittlich ausgebildete aerobe Ausdauer, um überhaupt in die Lage zu kommen, seine Kilowatt am Ende eines Rennens nutzen zu können. Es ist ja kein Zufall, daß nach langen, harten Rennen der Cunego-Valverde-Typ reinen Sprintern gegenüber mindestens ebenbürtig ist.
Das Training von (Straßen-)Sprintern und Rundfahrern wird sich (wenn sie es vernünftig anstellen) gar nicht so deutlich unterscheiden, wie man annehmen könnte.
Geschrieben von blaireau am 07.04.2009 um 13:31:
RE: Streber
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Original von Windkante
Ich verstehe deine Argumentation nicht. Ich habe nirgends gesagt, daß man als Rundfahrer nicht auf die Anweisungen des sportlichen Leiters reagieren soll. Es gibt schließlich den Funk, wieso sollte man ihn also nicht ausnützen? |
Natürlich kann man ihn ausnützen. Aber ein guter Fahrer muss erkennen, wenn am Mikrophon ein Stümper sitzt.
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| Ich kann aber nach wie vor nicht nachvollziehen, wieso die Leistung eines Rundfahrers, der vom sportlichen Leiter ferngesteuert sein kann ( nicht muß), bewundernswert sein soll, gleichzeitig aber die Leistung eines Sprinters nicht viel wert ist ? |
Frage ist: was ist "die Leistung"? Dass eine Ausdauer-Überflieger ungefähr die gleiche Ausnahme darstellt wie ein Sprint-Überflieger, da ist klar und mehr eine Frage der Smpathien.
Als "Arbeitssport" und "Selbstquälsport" wird im Radsport halt eher das bergaufrasende Talent bewundert. Wohl weil sich jeder schon mal an einem Hügel abgequält hat.
Wenn es um Taktik und Renninstinkt als Leistung geht geht, sind für mich wiederum eher die Classique-Jäger mit der feinen Klinge die, die meine Bewunderung bekommen.
Geschrieben von teufelsberg am 07.04.2009 um 13:54:
RE: Streber
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Original von blaireau
Das alles entwickelst Du erst, wenn Dir der Herrgott ein paar schnelle Muskelfasern mehr geschenkt hat. Vielleicht gibt es viele Rundfahrtenfahrer, die das alles auch könnten. Macht es Sinn, sich diese Fähigkeiten anzueigenen und zu trainieren, wenn die Grundgeschwindigkeit gerade mal für einen Platz im hinteren Drittel reicht?
Die taktischen Leistungen der Serien-Spintsieger in einem Giro, die regelmässig von einem Spezial-Zug in die beste Position gefahren werden, ehe sie ihr Naturtalent gegen die andern zwei im Feld ausspielen, die finde im übrigen auch nicht soo bestaunenswert. |
es entwickeln nicht alle. mancher wäre durchaus geeignet zum Sprinter und kann das in kleinen Gruppen auch demonstrieren, kommt beim Massensprint aber nur selten zum Zuge oder hält sich gar weitgehend raus.
ich schere die Sprinter nicht über einen Kamm.
Gerade bei Rennen wie dem eigentlichen Topic, in denen ein "reiner Sprinter" (der natürlich auch verucht, das beste aus seienen Beinen herauszuholen, soll er machen) keine Chance hat, braucht es schon "Komplettsprinter".
Und da gibt es eben auch Unterschiede, wie die Kräfte eingesetzt werden; der eine lutscht extrem und hofft auf das Eintreffen des Sprintfinals, der andere fährt aktiv mit um in eine für ihn günstige Konstellation zu kommen; letzterer hat natürlich (

) mehr Hochachtung verdient als ersterer (wobei, Gruppen mit Sprintern gehen ja nie

).
Geschrieben von panni am 07.04.2009 um 14:00:
RE: Streber
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Original von blaireau
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| Ich kann aber nach wie vor nicht nachvollziehen, wieso die Leistung eines Rundfahrers, der vom sportlichen Leiter ferngesteuert sein kann ( nicht muß), bewundernswert sein soll, gleichzeitig aber die Leistung eines Sprinters nicht viel wert ist ? |
Frage ist: was ist "die Leistung"? Dass eine Ausdauer-Überflieger ungefähr die gleiche Ausnahme darstellt wie ein Sprint-Überflieger, da ist klar und mehr eine Frage der Smpathien.
Als "Arbeitssport" und "Selbstquälsport" wird im Radsport halt eher das bergaufrasende Talent bewundert. Wohl weil sich jeder schon mal an einem Hügel abgequält hat.
Wenn es um Taktik und Renninstinkt als Leistung geht geht, sind für mich wiederum eher die Classique-Jäger mit der feinen Klinge die, die meine Bewunderung bekommen. |
Genau deshalb schrieb ich ja dass es Geschmacksache ist was dem einzelnen Fan besser gefällt. Ich bewundere halt mehr die Fahrer die sich länger quälen können. Rundfahrer müssen sich mehrere Tage nacheinander jeweils länger quälen und sich dabei auch bei vermeintlich leichten Etappen bzw. Streckenabschnitten immer wieder extrem konzentrieren. Klassiker-Fahrer müssen sich, wenn sie am Ende des langen und harten Tages Erfolg haben wollen, öfter als nur am Schluss der Etappe extrem quälen. Das war auch am Sonntag besonders bei Boonen & Co nicht zu übersehen............und ging dann für einige trotz sichtbarer Überlegenheit nicht in Erfüllung. Natürlich geht es auch bei Etappenjägern und Klassikerfahrern nicht ohne volle Konzentration, aber sie haben halt öfter als Rundfahrer die Gelegenheit zu gewinnen. Scheinbar tendiert die Meinung der Mehrheit auch zu "meinem" Bewertungssystem, denn es ist sicher kein Zufall dass GT-Sieger oder Mehrfachsieger großer Klassikers mehr Anerkennung erfahren als reine Sprinter.
Geschrieben von Phil am 07.04.2009 um 15:08:
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Original von tal
Mal sehen, was sich die Parcoursbauer für 2010 einfallen lassen. Ganz zufrieden mit der gestrigen Ausgabe können sie nicht sein, Massensprint um Platz drei, naja. Das Problem scheint mir zu sein, dass zwischen den schwierigen Hellingen (Koppenberg, Taaienberg usw.) und der Muur zu viele Kilometer über relativ leichtes Gelände führen und die abgehängten Fahrer wieder Anschluss finden können.
Wenn es von den Strassen her möglich ist, könnte man doch vom Berendries direkt zum Eikenmolen fahren und diese Schleife um Brakel mit Valkenberg und Tenbosse weglassen. Das sollte etwa 14 km sparen, die man vor dem Kwaremont verbauen könnte. |
Sie müssen sich nichts Neues einfallen lassen. Wenn das Wetter nächstes Jahr wieder schlechter wird, ist das Rennen nach dem Koppenberg vorentschieden.
Geschrieben von Windkante am 08.04.2009 um 00:25:
RE: Streber
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Original von blaireau
Frage ist: was ist "die Leistung"? Dass eine Ausdauer-Überflieger ungefähr die gleiche Ausnahme darstellt wie ein Sprint-Überflieger, da ist klar und mehr eine Frage der Smpathien.. |
Es geht mir eigentlich gar nicht um die Sympathien: Es ist doch eigentlich sehr schön, daß der Radsport so vielfältig ist und meiner Meinung nach hat jeder Rennfahrertyp Fans verdient. Was mich stört ist, daß die Leistung der Sprinter hier ständig despektierlich kommentiert wird ...
Was ich auch komisch finde: In anderen Bereichen ist das so nicht der Fall. Z.B. Leichathletik - dort werden sowohl die Sprinter als auch die Marathonläufer bewundert (wobei der Sprinter im Straßenradsport ja eher der Sprinter unter den Marathonläufern wäre )...
| Zitat: |
Original von blaireau
Als "Arbeitssport" und "Selbstquälsport" wird im Radsport halt eher das bergaufrasende Talent bewundert. Wohl weil sich jeder schon mal an einem Hügel abgequält hat.. |
Seit ich in Südfrankreich einen so starken Gegenwind/Seitenwind erlebt habe, daß ich zu Fuß genauso schnell gewesen wäre wie mit dem Rad, bin ich der Meinung:
Berge sind überschätzt.

Ein Berg hat den Vorteil, daß man irgendwann oben ist, wenn man Wind hat, bläst der die ganze Zeit.
Ich weiß nicht genau, wieso ich besonders die Sprinter mag ( vielleicht ist ja Ete schuld), vielleicht liegt es aber auch daran, daß ich selbst ein großer Angsthase bin: Das Einzige, was ich beim Radsport überhaupt nicht nachvollziehen kann ist, wie man sich in einen Massensprint begeben kann ... irgendwie muß man da völlig verrückt sein zumindest meiner Meinung nach ... und wenn ein Sprinter haarscharf einem Sturz entgeht, setzt der sich nicht zitternd in die Ecke und ist froh, daß er noch heile ist, nein, dann beklagt er sich stattdessen, daß er seine Ideallinie verloren hat oder so ...
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Original von blaireau
Wenn es um Taktik und Renninstinkt als Leistung geht geht, sind für mich wiederum eher die Classique-Jäger mit der feinen Klinge die, die meine Bewunderung bekommen. |
die Klassikerfahrer mag ich auch ganz gern ...
Geschrieben von RüCup am 08.04.2009 um 09:45:
RE: Streber
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Original von Windkante
Ich weiß nicht genau, wieso ich besonders die Sprinter mag ( vielleicht ist ja Ete schuld), vielleicht liegt es aber auch daran, daß ich selbst ein großer Angsthase bin: Das Einzige, was ich beim Radsport überhaupt nicht nachvollziehen kann ist, wie man sich in einen Massensprint begeben kann ... irgendwie muß man da völlig verrückt sein zumindest meiner Meinung nach ... und wenn ein Sprinter haarscharf einem Sturz entgeht, setzt der sich nicht zitternd in die Ecke und ist froh, daß er noch heile ist, nein, dann beklagt er sich stattdessen, daß er seine Ideallinie verloren hat oder so ...
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da könnte was dran sein - ich bin, wenn es bergrunter geht eine der größten memmen - wenn im fernsehen aber ein sammy sanchez oder savoldelli in der abfahrt attackiert, bin ich nicht mehr von der mattscheibe wegzukriegen...
Geschrieben von Joe Turner am 02.12.2009 um 13:06:
RE: Streber
Quelle:
CN
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The Ronde van Vlaanderen will not ride over the Eikenmolen climb in 2010
... otherwise the race would follow its traditional route, from the Tenbossestraat towards Parike, and going over the Parikeberg to the Muur van Geraardsbergen
... there could be some dramatic changes in the race in 2011. The Molenberg, usually the first climb in the finale, could be moved closer to the end, right after the Kwaremont, Patersburg, Koppenberg and Eikenberg
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